© loud + proud

loud + proud – Label für nachhaltige Kindermode

Laute + stolze Kinder = glückliche Eltern, so könnte die kurze Formel des Labels „loud + proud“ von Barbara Schüsselbauer lauten.

Das besondere an diesem kleinen Label aus Happurg im Landkreis Nürnberger Land in Bayern aber sind die kleinen Unterschiede zu den anderen Anbietern in diesem Marktsegment. Die Modelle von „loud + proud“ entstehen nicht am Reißbrett von Marketingstrategen sondern im Alltag einer zweifachen Mutter. Die gelernte Modedesignerin für Funktionskleidung in der Sportbranche weiß, wie Modebusiness funktioniert. 13 Jahre Berufserfahrung flossen ein, als sie den Schritt zur eigenen Marke wagte. Das Babymode funktionell sein muss, die Farben und Stoffe aus unbelasteten Materialien hergestellt werden und das Design einen hohen Spaßfaktor ins Spiel bringen sollten, war klar. Aber Barbara Schüsselbauer wollte noch einen Schritt weiter gehen. Themen wie Nachhaltigkeit, Fair Trade und der Respekt vor Mensch und Natur spielten in der Branche immer noch eine zu geringe Rolle. Wer sich diesem Thema stellte, galt eher als Exot, nicht aber als ernsthafter Mitbewerber.

Barbara Schüsselbauer weiß, das der harte Wettbewerbsdruck ein rücksichtsloses Handeln und eine Ausbeutung der Böden und Menschen in der weltweiten Baumwollproduktion Vorschub leisten. Sie weiß auch, dass bei vielen Verbrauchern der Preis bei der Kaufentscheidung eine große Rolle spielt und dass sich nicht jeder Ökomode leisten kann oder will. Aber viele eben doch. Wenn „loud + proud“ ausschließlich kontrolliert biologisch angebaute Baumwolle (Organic Cotton) verwendet, bedeutet dies für den Konsumenten, der Anbau geschieht in Fruchtfolge ohne Verwendung von Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden. Geerntet wird von Hand und ohne den Einsatz von Entlaubungsmitteln. Die Weiterverarbeitung erfolgt ausschließlich in Deutschland. Die Farben sind Azo frei und enthalten weder Schwermetalle noch Allergien auslösende Zusatzstoffe.

Barbara Schüsselbauer weiß, ihr Label „loud + proud“ kann die Spielregeln des globalen Marktes nicht verändern. Aber sie bietet dem Verbraucher eine konkrete Alternative. Ihr Beitrag für einen nachhaltigen Umgang mit Mensch und Natur kann wie ein Spielball aufgenommen und weitergegeben werden. So zeichnen sich die die Jacken, Hosen, Shirts, Strampler und Overalls neben dem frischen Design auch durch ihr Langlebigkeit aus und so wundert es nicht, das die Marke „loud + proud“ ein gerngesehener, wenn oft auch nur kurzer Gast, in Second Hand Geschäften ist. So gern gesehen, dass viele Händler gerade diese Marke als Neuware in ihr Portofolio aufnehmen.

In Berlin findet man „loud + proud“ beispielsweise bei Amitola in Friedrichshain, Lila Lämmchen im Helmholtzkiez im Prenzlauer Berg, Halbtiger nahe dem Stuttgarter Platz in Charlottenburg oder im Dr. Ziegler Naturkaufhaus in Steglitz.

Autor: fp
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